Sensortechnik

Induktive Sensoren

Beim induktiven Sensor wird die Änderung der Induktivität ausgewertet.

Er besteht aus einem Gehäuse mit zwei Kammern. In der Mitte befindet sich eine Kupfer-Beryllium Membran, auf der ein Ferritplättchen (Anker) befestigt ist.

Beispiel einer induktiven Messzelle der FSM AG

Auf den Außenseiten der Kammern sind zwei Spulen einander gegenüberliegend angeordnet, zwischen denen sich das Ferritplättchen bewegen kann. Dessen aufgrund von Druckbeaufschlagung verursachte Bewegung ändert die Induktivität der Spulen gegensinnig, was sehr genau erfasst werden kann.

Induktive Sensoren eignen sich für besonders niedrige Drücke im Messbereich bis zu 0…0,1 mbar = 0…10 Pa. Die Einsatzgebiete sind auf nichtaggressive bzw. inerte Gase beschränkt, z. B. in der Heizungs-, Lüftungs- oder Reinraumtechnik.


JUMO. Druck- und Differenzdruck-Messumformer 404304